Überraschung: Evangelikale liberaler als Bayerische Landeskirche

In der Diskussion um die evangelikale Lukas-Schule in München wirft die Landeskirche fleißig Nebelkerzen: Es wird eingeräumt, was nicht abzustreiten ist. Es wird „widerlegt“, was niemand behauptet hat. Die Evangelikalen seien nicht fundamentalistisch, wird erklärt; ihre theologische Basis widerspreche dem von evangelischen Trägern geforderten Bekenntnis nicht. Bei genauem Hinsehen zeigt sich: Die Landeskirche kann die Evangelikalen nicht als Fundamentalisten bezeichnen, weil das Bekenntnis der Landeskirche von 1530 noch radikaler ist als die evangelikale Glaubensbasis von 1846.

Den Evangelikalen in den USA wird gelegentlich vorgeworfen, sie würden auch „für Jesus lügen“ („Lying for Jesus“). Daran fühlt man sich erinnert, wenn die evangelikale Nachrichtenagentur idea meldet: „Lukas-Schule: Kirche findet keine Bestätigung für Vorwürfe“. (Fast gleichlautend übrigens: kath.net.)

Die Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Bayern hatte gestern den Ergebnisbericht zu einer Untersuchung vorgestellt, zu der sie sich aufgrund von Berichten in der Süddeutschen Zeitung veranlasst sah. Die SZ hatte u.a. berichtet, an der Lukas-Schule sei Kindern mit dem Teufel Angst gemacht worden, Homosexualität und Evolutionstheorie würden dort abgelehnt, und es seien kreationistische Studienbibeln an Schüler verteilt worden.

Freilich sieht die bayerische Landeskirche, wie sie bei dieser Gelegenheit selbst herausstellte, die evangelischen Schulen als „Marke“. Somit hat die Kirche selbst kein Interesse daran, das Image dieser Marke zu beschädigen. Wobei man sich schon fragt, weshalb die Evangelische Schulstiftung in Bayern mit dem Schulvorstand der Lukas-Schule, Dr. Ingo Resch, ausgerechnet einen bekennenden Evolutionskritiker im Stiftungsrat sitzen hat.

Das Ergebnis der unmittelbar nach dem ersten SZ-Artikel einberufenen kirchlichen Untersuchung lautet (auszugsweise):

  • Der Schulträger hat sich durch das Verteilen einer kreationistisch ausgerichteten Bibelkommentierung an Schüler und Schülerinnen, die als einmalige Spende den Schulen zur Verfügung gestellt wurde, zu den allgemeinen Bildungs- und Erziehungszielen der bayerischen Lehrpläne in Widerspruch gesetzt.
  • Es ist in zwei namentlich festzumachenden Einzelfällen zu pädagogisch-didaktisch bzw. theologisch missverständlichen Äußerungen von Lehrkräften gekommen (Kreationismus und Homosexualität). Letztlich liegen jedoch alle Vorgänge mindestens eineinhalb Jahre zurück; das macht die Bewertung nicht leichter. Ein Vorfall ist derzeit nicht klärbar.
  • In drei Rückmeldungen wurden die bekannten Vorwürfe angesprochen und weitere Fragen aufgeworfen. [Das ist wohl so zu verstehen, dass die Vorwürfe bestätigt wurden und/oder weitere Vorwürfe erhoben wurden.]
  • In zwei Fällen wollen Eltern ihre Kinder jetzt von der Lukas-Schule abmelden, da sie ihnen die evangelikale Ausrichtung der Schule nicht zumuten wollten. [Ein Kritikpunkt der SZ war, dass sich manche Eltern, gerade durch die Verbindung mit der evangelischen Landeskirche, nicht im Klaren über die evangelikale Ausrichtung der Lukas-Schule sind.]

Als Konsequenz empfiehlt die Landeskirche der Lukas-Schule:

  1. Wir bitten zu überprüfen, ob den Eltern hinreichend verdeutlicht wird, dass sie ihr Kind in einer Schule anmelden, in der eine bestimmte – im Rahmen der Landeskirche akzeptierte – Frömmigkeitsform grundgelegt ist.
  2. Um die Lehrkräfte noch intensiver mit dem Rahmenkonzept evangelischer Schulen vertraut zu machen, in dem noch einmal die Leitplanken für das evangelische Schulwesen thematisiert werden, sollte eine Fortbildung für die Lehrkräfte aller Kollegien angeboten werden. Federführend sind hier die Evangelische Schulstiftung und die Fachabteilung des Landeskirchenamtes in Zusammenarbeit mit dem Kirchenkreisschulbeauftragten des Kirchenkreises München und Oberbayern.
  3. Im Rahmen einer schulhausinternen Fortbildung (SCHILF) sollten für alle Religionslehrkräfte die Themen Schöpfungslehre und Fragen der Sexualität behandelt werden. Diese Fortbildung würde federführend unser Religionspädagogisches Kompetenzzentrum in Heilsbronn übernehmen.

Die Kirche wäre natürlich nicht die Kirche, wenn sie ihre Ergebnisse in dieser Form präsentiert hätte. Ganz im Sinne der eigenen „Marke“ sollte offenbar der Eindruck erweckt werden, die Vorwürfe seien im Wesentlichen widerlegt worden.

So heißt es unter „Ergebnis“ als erstes:

  • Die staatliche Schulaufsicht hat bestätigt, dass der Schulvertrag im Bezugsfall durch den Träger rechtmäßig gekündigt wurde.

Das kling nach einer Widerlegung des Vorwurfs, die Kündigung sei unrechtmäßig ausgesprochen worden. Dieser Vorwurf ist aber m.W. so nie erhoben worden, in dem ursprünglichen (mittlerweile zurückgezogenen) SZ-Artikel hieß es lediglich:

Es endete damit, dass Manuel nach einigem Hin und Her von der Schule flog. „So stellen wir uns jedoch keine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus vor“, heißt es in dem Kündigungsschreiben der Schule.

Weiter heißt es unter „Ergebnis“:

Ein generelles Klima der Angst an der Schule ist nicht erkennbar. Von Seiten befragter Schülerinnen und Schüler wurde dies eindeutig bestätigt. Auch von denen, die schon viele Jahre in den unterschiedlichen Lukas-Schulen beschult wurden und werden.

Ein „generelles“ Klima der Angst hatte aber ebenfalls niemand behauptet. Konkret ging es um die Fälle zweier Kinder, im Artikel „Manuel“ und „Maja“ genannt. Die diesbezüglichen Textstellen lauten:

[Update: Da die SZ ihren Artikel zurückgezogen hat – angeblich hat das Oberlandesgericht München bestimmte Aussagen darin verboten – verzichte ich auf die ursprünglich hier gemachten Zitate aus dem Artikel.]

Daraus kann man zwar, wenn man will, ein „generelles Klima der Angst“ herauslesen. Konkret geht es aber nur um zwei Kinder, bzw.“viele Kinder“ in der Klasse des Mädchens.

Die Formulierung des Kirchenamtes, ein „generelles“ Klima der Angst an der Schule sei nicht erkennbar, ist deshalb zu vage als Antwort auf die Vorwürfe. „Generell“ kein Angstklima, aber bei einzelnen Schülern schon? In einzelnen Klassen? Bei einzelnen Lehrerinnen? Beim Thema „Teufel“?

Auch der Verweis des Kirchenamtes auf die hohe Zufriedenheit der Eltern und Schüler erscheint schal, wenn man sich an die Solidaritätskundgebungen von Eltern, Schülern und Ehemaligen im Zusammenhang mit den „Eliteschulen“ der Jesuiten 2010 erinnert, nachdem dort massenhafter Missbrauch ans Licht gekommen war. Zudem ist die Frage, ob evangelikale Eltern mit einer Pädagogik zufrieden sind, die explizit oder implizit mit dem Teufel oder der Hölle droht, zu unterscheiden von der Frage, ob der Staat eine solche Pädagogik gutheißen kann. Es kam ja im Zuge der Debatte um die Lukas-Schule gerade von evangelikaler Seite durchaus Unterstützung für die Erwähnung des Teufels. So veröffentlichte idea vor kurzem – wie um den Befürwortern Argumente zu liefern – einen ausführlichen Artikel „Muss man an den Teufel glauben?“ indem z.B. darauf hingewiesen wird: „Das Neue Testament redet 110 Mal vom Teufel“. (Man beachte, dass sich die Lehrer der Lukas-Schule “zur göttlichen Inspiration der Heiligen Schrift, ihrer völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität in allen Fragen des Glaubens und der Lebensführung“ bekennen müssen. Nicht umsonst heißt es im Logo „Schule auf biblischer Basis“.)

Es fällt also auf, dass die scheinbar „entlastenden“ Punkte des Unterschungsergebnisses tatsächlich gar nichts widerlegen.

Freilich dürften sich Eltern und Öffentlichkeit weniger für einzelne Vorfälle an der Lukas-Schule interessieren, als für deren grundsätzliche Ausrichtung: Ist die Lukas-Schule fundamentalistisch?

Ich hatte ja neulich bereits darauf hingewiesen, dass die Lukas-Schule durchaus als fundamentalistisch zu bezeichnen ist, weil sie auf der Gaubensbasis der Evangelischen Allianz von 1846 arbeitet, die (wie oben bereits erwähnt) sich zur „völligen Zuverlässigkeit und höchsten Autorität“ der Bibel, zum „Endgericht“, „zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen“ und „zur Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit“ bekennt. Im „Pädagogischen Konzept und Glaubensbasis“ der Lukas-Schule ist in diesem Zusammenhang auch noch von der „ewigen Verdammnis der Bösen“ die Rede – wobei mit „Bösen“ all diejenigen gemeint sind, die nicht den Glauben an Jesus Christus angenommen haben.

Das evangelische Kirchenamt findet allerdings:

Der Schulträger hat seit der Gründung eine evangelikale Ausrichtung, die nicht als fundamentalistisch bezeichnet werden kann. Ein Widerspruch zur von evangelischen Trägern geforderten Bekenntnisbindung wurde hierdurch bisher nicht gesehen. Auch die theologische Basis der Allianz, die auf der Homepage der Lukas-Schulen zu lesen war, widerspricht dem nicht.

(Frage: WO war die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz auf der Schul-Homepage zu lesen? Derzeit ist noch nicht einmal erkennbar, dass die Schule auf evangelikaler Basis arbeitet.)

Mit der Vereinbarkeit mit dem von evangelischen Trägern geforderten Bekenntnis wird auch an anderer Stelle argumentiert:

Nach Auskunft der Presseabteilung der Österreichischen Kirchenleitung liegen in Bezug auf den Träger des Schullandheimes Schloss Klaus („Missionsgemeinschaft der Fackelträger e.V.“) keine theologischen Bedenken vor.

Die Landeskirche muss sich darüber im Klaren sein, dass solche Formulierungen von der Öffentlichkeit so aufgefasst werden müssen, als ob sich die Lukas-Schule im Bereich des „akzeptablen“ – jedenfalls nicht „fundamentalistischen“ Teil des religiösen Spektrums bewegt, in dem man die evangelische Landeskirche zu verorten meint.

Tatsächlich rührt die Vereinbarkeit aber daher, dass das „Augsburger Bekenntnis“ von 1530, das dem Kirchenamt zufolge das religiöse Spektrum der evangelischen Schulen in Bayern begrenzt, noch extremer ist als die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz von 1846!

Im „Augsburger Bekenntnis“ finden sich nämlich – abgesehen von der göttlichen Inspiration, Zuverlässigkeit und absoluten Autorität der Bibel, die 1530 vermutlich sowieso kein Christ bezweifelte – praktisch die gleichen Glaubensaussagen, plus etliche weitere.

So heißt es z.B. in der „Glaubensbasis“:

[Wir bekennen uns] zur völligen Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen

Zum gleichen Thema heißt es im Augsburger Bekenntnis:

Weiter wird bei uns gelehrt, daß nach Adams Fall alle natürlich geborenen Menschen in Sünde empfangen und geboren werden, das heißt, daß sie alle von Mutterleib an voll böser Lust und Neigung sind und von Natur keine wahre Gottesfurcht, keinen wahren Glauben an Gott haben können, ferner daß auch diese angeborene Seuche und Erbsünde wirklich Sünde ist und daher alle die unter den ewigen Gotteszorn verdammt, die nicht durch die Taufe und den Heiligen Geist wieder neu geboren werden.

Damit werden die verworfen, die die Erbsünde nicht für eine Sünde halten, damit sie die Natur fromm machen durch natürliche Kräfte, in Verachtung des Leidens und Verdienstes Christi.

Demzufolge darf an evangelischen Schulen in Bayern die Vorstellung von der Erbsünde nicht hinterfragt werden, bzw. es darf nichts anderes gelehrt werden als dass „diese angeborene Seuche wirklich Sünde ist“ und „alle die unter den ewigen Gotteszorn verdammt, die nicht durch die Taufe und den Heiligen Geist wieder neu geboren werden“.

Was die Taufe angeht, so gilt in den evangelischen Schulen Bayerns folgendes:

Von der Taufe wird gelehrt, daß sie heilsnotwendig ist und daß durch sie Gnade angeboten wird; daß man auch die Kinder taufen soll, die durch die Taufe Gott überantwortet und gefällig werden, d.h. in die Gnade Gottes aufgenommen werden. Deshalb werden die verworfen, die lehren, daß die Kindertaufe nicht richtig sei.

Die Vorstellung, dass Brot und Wein beim Abendmahl nur symbolisch Leib und Blut Christi sind, gilt an bayerischen Schulen als Irrlehre:

Vom Abendmahl des Herrn wird so gelehrt, daß der wahre Leib und das wahre Blut Christi wirklich unter der Gestalt des Brotes und Weines im Abendmahl gegenwärtig ist und dort ausgeteilt und empfangen wird. Deshalb wird auch die Gegenlehre verworfen.

In Deutschland gibt es (wie in den meisten zivilisierten Ländern) keine Todesstrafe. Wer aber meint, der Staat oder Christen hätten nicht das Recht, ihre Mitbürger zu töten, der wird an bayerischen evangelischen Schulen verdammt:

Von der Polizei (Staatsordnung) und dem weltlichen Regiment wird gelehrt, daß alle Obrigkeit in der Welt und geordnetes Regiment und Gesetze gute Ordnung sind, die von Gott geschaffen und eingesetzt sind, und daß Christen ohne Sünde in Obrigkeit, Fürsten- und Richteramt tätig sein können, nach kaiserlichen und anderen geltenden Rechten Urteile und Recht sprechen, Übeltäter mit dem Schwert bestrafen, rechtmäßig Kriege führen, in ihnen mitstreiten, kaufen und verkaufen, auferlegte Eide leisten, Eigentum haben, eine Ehe eingehen können usw.

Hiermit werden die verdammt, die lehren, daß das oben Angezeigte unchristlich sei.

Man muss also ganz objektiv feststellen: Verglichen mit dem Bekenntnis, auf das die evangelischen Schulen ohnehin verpflichtet sind, nimmt sich die evangelikale Glaubensbasis geradezu liberal und modern aus!

Das heißt aber andererseits, dass die evangelisch-lutherische Landeskirche die Evangelikalen niemals als „fundamentalistisch“ bezeichnen kann, ohne sich damit im selben Atemzug selbst als noch fundamentalistischer zu outen! Eher könnten – man glaubt es kaum – die Evangelikalen die lutherische Kirche als zu extrem „verdammen“. Theologisch gesehen muss der evangelikale Evolutions-, Homosexualitäts- und Islamkritiker Dr. Ingo Resch offenbar bereits als liberale Bereicherung der Evangelischen Schulstiftung in Bayern betrachtet werden.

Von daher ist es natürlich sehr geschmeidig, dass die lutherische Landeskirche die Frage nach dem Fundamentalismus mit dem Hinweis auf die Vereinbarkeit der Bekenntnisse abtut: Das ist nicht gelogen, und man kann seine Hände in Unschuld waschen, während man zugleich sicher sein kann, dass praktisch die gesamte Öffentlichkeit in Unkenntnis des Augsburger Bekenntnisses annimmt, die evangelisch-lutherische Landeskirche sei in einer Position, über christlichen Fundamentalismus zu urteilen.

Das ist freilich, als wolle man einen fundamentalistischen Sumpf austrocknen und dazu die lutherischen Frösche um ihre Meinung fragen. Drohungen mit dem Teufel sollten wirklich nicht von einer Institution untersucht werden, die in ihrem eigenen Bekenntnis – anders übrigens als die Evangelikalen ­– sechs mal Teufel erwähnt, davon zweimal in einem Atemzug mit „Gottlosen“, die „zur ewigen Strafe“ verdammt sind. Leute, die an Teufel glauben (oder sich dazu bekennen), und dass in der Hostie beim Abendmahl tatsächlich – und nicht nur symbolisch – der Leib Christi steckt, können auch nicht gerade als A-Team durchgehen, wenn es zu klären gilt, ob die Evolutionstheorie in einer Schule adäquat vermittelt wird. Und über den Vorwurf der Homophobie sollte keine Institution urteilen, die all jene verdammt, die Probleme mit der Erbsünde haben oder Zweifel an der Sachgerechtigkeit der Kindstaufe haben. Wo sind wir denn?

Ach ja, ich vergaß:

In Bayern!

3 Antworten zu Überraschung: Evangelikale liberaler als Bayerische Landeskirche

  1. W.Müller sagt:

    Diese in der Lukasschule tätige evangelikale Sekte, deren Quellen in USA sind, betreibt religiöse Indoktrination ebenso wie in der ehemaligen DDR die Kinder mit dem Kommunismus indoktriniert wurden. In USA haben sie die Menschen mit ihrem Jesus und Bibelwahn derart verdummt, dass die ehemals mächtigste Nation zur größten Schuldnernation der Erde heruntergekommen ist..
    In keinem westlichen Land glauben soviel Erwachsene an Engel, Teufel und ähnlichen Hokus-Pokus und lehnen die Evolution ab, wie in USA. Mitt Romney, ein religöser Fundamentalist, unterstützt von der Tea-party und ähnlichen Bibelgläubigen Sekten, konnte gerade noch gebremst werden.
    Nicht umsonst sind und waren die intelligentesten Menschen ihrer Zeit, die Wissenschaftler und heutigen Nobelpreisträger zu fast 99% völlig ungläubig, da das wunderbare Märchen-Buch die “ Bibel“ für die damaligen Menschen, dumme Schaf und Ziegenhirten, die mit den Geschichten über Himmel und Hölle zu “ Schafen des Herrn “ gemacht werden sollten. Der Ausspruch eines eines Papstes stellt dies am besten dar:
    Papst Leo der X, ein Medici, hat sich gegenüber einem venezianischen Gelehrten Pietro Bembo einmal geäussert: „Wie einträglich dieses Märchen von Christus für uns gewesen ist, weiß doch alle Welt“.( Diese religiöse Verblödung kann einem nur den Ekel ins Gesicht treiben).
    In der Zwischenzeit werden die Lügen der Bibel ständig durch immer neue Erkenntnisse aus Wissenschaft aufgedeckt und über das Internet verbreitet, sodass ständig eine riesige Anzahl von Gläubigen die Kirchen verlassen.

    • Heinz G. Meyer sagt:

      Ich finde es abenteuerlicher noch als den reinen Bibelwahn, was dieser Republikaner-Kandidat für Lehren vertritt, dass Jesus im Jahre seiner Kreuzigung in Nord-/Mittel-Amerika den Indianern erscheinen sei und dort die Bergpredigt (eine vom Matthäusevangelisten zusammengewürfelte Spruchsammlung Jesu) in fast identischer Manier nochmals gehalten hat, und zwar vor den Nachfahren israelitischer Auswanderer, den Indianern!

  2. derwenzistda sagt:

    @ W.Müller:

    Sie schreiben: „Diese in der Lukasschule tätige evangelikale Sekte, deren Quellen in USA sind“
    Frage: Welche in den USA verwurzelte Sekte meinen Sie konkret? Weder im oben stehenden Artikel noch in jenen der SZ ist von einer solchen die Rede.
    In der DDR wurden die Schulkinder mit dem Sozialismus indoktriniert, um darauf vorbereitet zu werden, als Persönlichleit im Anspruch des real extstierenden DDR-Sozialismus zu wirken. Der Kommunismus wurde als angestrebtes Zukunftsziel gelehrt.
    Ferner stellen Sie folgende These auf: „Nicht umsonst sind und waren die intelligentesten Menschen ihrer Zeit, die Wissenschaftler und heutigen Nobelpreisträger zu fast 99% völlig ungläubig“
    Dies müsste – wenn schon – exakter lauten „nicht an einen Gott gläubig“. Denn auch Atheisten glauben. Nämlich, dass es keinen Gott gebe. Bei Ihrer Angabe von 99% wäre interessant, welche mathematischen Größen Sie für deren Berechnung herangezogen haben. Eigentlich jedoch ist diese Angabe kaum von Belang, selbst wenn man nur 0,0000000001% von an Gott glaubenden Wissenschaftlern zugrunde legen würde, ist es hochinteressant, was diese so alles über Gott gesagt haben:

    „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
    Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

    „Für den gläubigen Menschen steht Gott am Anfang, für den Wissenschaftler am Ende aller Überlegungen.“
    „Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht – , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott“
    Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie

    „Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch, aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.“
    Werner Heisenberg (1901-1976), deutscher Physiker

    Ohne allen Zweifel konnte diese Welt, so wie wir sie erfahren, mit all ihrer Vielfalt an Formen und Bewegungen, nur und aus nichts anderem entstehen als aus dem absoluten und freien Willen Gottes, der über alles herrscht und regiert.
    Sir Isaac Newton (1643-1727), englischer Physiker, Mathematiker und Astronom

    „Wissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Wissenschaft ist blind.“
    „Im unbegreiflichen Weltall offenbart sich grenzenlos überlegene Vernunft – die gängige Vorstellung, ich sei ein Atheist, beruht auf einem großen Irrtum. Wer sie aus meinen wissenschaftlichen Theorien herausliest, hat diese kaum begriffen.“
    Albert Einstein, begründer der allgemeinen Relativitätstheorie

    So müßte Ihre weitere These „In der Zwischenzeit werden die Lügen der Bibel ständig durch immer neue Erkenntnisse aus Wissenschaft aufgedeckt und über das Internet verbreitet,“ eigentlich präzisiert werden. Statt „Lügen“ und „aufgedeckt“ müsste es hier eher lauten „Wahrheiten“ und „bewiesen“.
    Der Mitgliederschwund der Kirchen hat mannigfaltige Ursachen. Auf eventuelle Lügen der Bibel beziehen sich hier die wenigsten Personen.

    Herzlich
    R.Wenzel

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