Laizisten und Konfessionslose in der SPD formieren sich

27. Mai 2010

Die Laizisten und Konfessionslosen in der SPD laden zu einem Gründungsvorbereitungstreffen am 19./20. Juni nach Nürnberg ein.

Im Haus des HVD Nürnberg wird zwei Tage lang beraten,  welche Ziele und Aufgaben ein Arbeitskreis der Laizisten in der SPD haben soll. Im Herbst soll dann die eigentliche Gründungsversammlung erfolgen, denn man will natürlich auch die offizielle Anerkennung als Arbeitskreis durch den Parteivorstand erreichen.

Die Initiatoren halten es für wichtig, auch für die Parteimitglieder, die eine klare Trennung von Staat und Kirche für richtig halten, die Interessen zu formulieren. Zudem müsse das große humanistische Erbe der SPD gepflegt und wachgehalten werden. Die wachsende Zahl Konfessionsloser, Atheisten und Agnostiker sollen künftig merken, dass die SPD nicht nur aus Menschen besteht, die den Schulterschluss mit den Kirchen suchen.

Schon etwa 120 Mitglieder haben sich auf der SPD-internen Internetplattform der Gruppe angeschlossen, nun gilt es, sie auch als Arbeitskreis zu organisieren. SPD-Mitglieder und -freunde, die mitmachen möchten, sind immer herzlich willkommen.

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Ahnungslose Politiker machen sich zum Sprachrohr der Kirchen

23. Februar 2010

Die folgende Meldung erinnert mich an ältere Filme (Edgar Wallace usw.), in der die Schurken ihre tumben Gehilfen aussenden, um ihre diabolischen Pläne auszuführen.

Die Schurken sind in diesem Fall die beiden christlichen Großkirchen, die tumben Gehilfen Jürgen Preuß und René Schneider von der SPD in Kamp-Lintfort.

Unter der Überschrift „Senkung der Einkommenssteuer: SPD fordert Ausgleich für Kirchen“ berichte die Niederrhein Zeitung, dass Preuß und Schneider „vor weiteren Senkungen der Einkommenssteuer zu Lasten der christlichen Kirchen“ warnen.

Für den Fall, dass erneut die Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer gesenkt werde, fordern sie deshalb einen finanziellen Ausgleich für die beiden Konfessionen.

Anmerkung: Was auf den Fotos der beiden in dem Artikel offensichtlich fehlt, sind die Fäden, mit denen sich die beiden Politiker von den Kirchen marionettenartig steuern lassen.

Denn zum wiederholten Mal: Die Kirchen könnten die Folgen von Steuersenkungen ganz einfach dadurch kompensieren, dass sie den Hebesatz für die Kirchensteuer aufkommensneutral anpassen. (Ausführlicher: hier.) Ohne Mehrbelastung für die Mitglieder.

Und wie soll denn bitteschön der geforderte „finanzielle Ausgleich für die beiden Konfessionen“ aussehen? Soll der etwa aus allgemeinen Steuermitteln bezahlt werden?

Update: E-Mail an Preuß und Schneider

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Gotteswahn: Andrea Nahles, mächtigste Frau der SPD

6. Dezember 2009

Andrea Nahles, Generalsekretärin und damit „mächtigste Frau“ der SPD, hat der Bild am Sonntag ein Interview gegeben: „Vielleicht würde Gott heute eine Frau schicken…„.

[BamS:] Die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem gilt vielen als naiver Kinderglaube. Ihnen auch?

[Nahles:] Mit Ochs und Esel habe ich nichts am Hut. Doch wir Christen feiern am 24. Dezember einen ganz besonderen Geburtstag: In keiner anderen Religion gibt es diese verrückte und gleichzeitig wunderbare Vorstellung, dass Gott freiwillig Mensch wird.

Stöhn! Auf der Frage nach dem „naiven Kinderglauben“ distanziert sich die mächtigste Frau der SPD von Ochs und Esel, preist aber eine „wunderbare Vorstellung“, die sie selbst als „verrückt“ bezeichnet. Die Idee, dass ein allmächtiger Gott Mensch wird, um sich selbst ein Menschenopfer zu bringen, nur, damit er den anderen Menschen vergeben kann, ist in der Tat hochgradig absurd.

Es muss Sorge machen, wenn die wichtigsten Politiker eines Landes erklären können, dass sie an Verrücktheiten glauben, ohne dass nachgefragt wird, und ohne dass sie selbst die Brisanz solcher Aussagen erkennen. Da hat Richard Dawkins völlig Recht! Damit aber noch nicht genug: Den Rest des Beitrags lesen »


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