Zeitansagen

1. Juni 2011

UPDATE: Es war zu lesen, dass auf dem Kirchentag Veranstaltungen stattfanden wie Wie viel Frau verträgt das Pfarramt? und man sich beim Thema „Homosexualität“ geradezu unversöhnlich gegenüberstand („Württembergische Pfarrer gegen praktizierte Homosexualität„; „Kirchentagsforum kritisiert evangelikale Positionen zur Homosexualität„). — Liebe Christen, solange Ihr in Euren Kreisen zu diesen Fragen überhaupt noch Diskussionsbedarf habt, haltet Euch doch bitte etwas zurück mit Eurem Anspruch, Zeitansagen für die Gesellschaft abzugeben. Es hat den Anschein, als ob IHR die Zeitansage nötig habt.

„Herzlich willkommen bei der christlichen Zeitansage. Beim nächsten Ton ist es 8 Uhr, 19 Minuten und 20 Sekunden. PIEP“

Heute beginnt der 33. Evangelische Deutsche Kirchentag in Dresden. (Und, quasi zum Ausgleich, die religionsfreie Zone 2011.) Ich wünsche allen Teilnehmern – Christen und Humanisten, Gläubigen und Ungläubigen – viel Spaß, interessante Begegnungen und anregende Denkanstöße. Ich möchte gleich vorweg klarstellen, dass ich nichts gegen die Kirchen- und Katholikentage an sich habe und auch nicht der Meinung bin, dass Städte nur „gewinnbringende“ Veranstaltungen fördern sollten. (Obwohl ich die Finanzierung – 1 Mio. durch die Kirche, 8 Mio. durch die öffentliche Hand – schieflastig finde. Gelinde gesagt.)

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