Die Lukas-Schule IST fundamentalistisch!

11. November 2012

Nach offizieller Auskunft ist der „gemeinsame Nenner“ der Lehrkräfte an der Münchener Lukas-Schule die Glaubensbasis der Evangelischen Allianz von 1846. Diese beinhaltet u.a. die „völlige Zuverlässigkeit und höchste Autorität“ der Bibel, die „völlige Sündhaftigkeit und Schuld des gefallenen Menschen, die ihn Gottes Zorn und Verdammnis aussetzen“, das „Endgericht“ und die „Erwartung der persönlichen, sichtbaren Wiederkunft des Herrn Jesus Christus in Macht und Herrlichkeit“. Pluralismus sieht man an der Lukas-Schule kritisch. Ein Schulvorstand bezeichnet die Evolutionstheorie als „wissenschaftlich nicht haltbar“.

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Offener Brief an NRW-Innenminister Wolf: Vor dem Sprechen Gehirn einschalten!

4. Dezember 2009

Sehr geehrter Herr Minister,

bitte vergessen Sie nicht, vor dem Sprechen das Gehirn einzuschalten!

Falls Sie den obigen Satz als Unverschämtheit empfinden ist das genau der Punkt, auf den ich Sie aufmerksam machen will:

Die WAZ-Mediengruppe berichtet, Sie hätten Muslime zur Zurückhaltung beim Bau großer Moscheen aufgefordert, um Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung abzubauen.

Sie werden wie folgt zitiert:

„Moscheen müssen sich wie andere Bauwerke nach den Regeln des Baurechts in ihre Umgebung einfügen”.

 „Im Interesse der überwältigenden Mehrheit friedliebender Muslime hier bei uns darf ihre Religion nicht mit Gewalt durchgesetzt werden”.

„Von den in NRW lebenden Muslimen sind weniger als ein Prozent Islamisten, die sich gegen unsere demokratischen Grundwerte stellen.”

Die Feststellung, „Moscheen müssen sich wie andere Bauwerke nach den Regeln des Baurechts in ihre Umgebung einfügen” ist eine Selbstverständlichkeit wie der Umstand, dass Kirchen oder Wohngebäude den Regeln des Baurechts genügen müssen – oder dass man vor dem Sprechen das Gehirn einschalten sollte.

Wenn solche Selbstverständlichkeiten betont werden, schwingt darin immer der Vorwurf mit, dass es sich bisher nicht so verhalte. Haben denn Muslime in der Vergangenheit Moscheen beantragt, die nicht den Regeln des Baurechts entsprochen haben? Und falls ja – darf ich vielleicht an Sie appellieren, das Baurecht „noch deutlicher zu erklären“, damit es nicht zu solchen Missverständnissen kommt?

Sie wollten vermutlich zur Besonnenheit aufrufen. Ich nehme aber an, Sie verstehen, was ich meine, wenn ich der Meldung das Wort „Moscheen“ durch „Kirchen“ ersetze, „Muslime“ durch „Christen“ usw.:

Wolf ruft Christen zur Zurückhaltung beim Bau großer Kirchen auf

Düsseldorf. NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) hat die Christen zur Zurückhaltung beim Bau großer Kirchen aufgefordert, um Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung abzubauen.

„Kirchen müssen sich wie andere Bauwerke nach den Regeln des Baurechts in ihre Umgebung einfügen”, sagte Wolf unserer Zeitung am Rande der Innenministerkonferenz.

Wolf appellierte an die christlichen Gemeinden, sich mehr zu öffnen „und ihre Religion noch deutlicher zu erklären”. So ließen sich Vorurteile bei Nichtchristen mindern.

[…] „Im Interesse der überwältigenden Mehrheit friedliebender Christen hier bei uns darf ihre Religion nicht mit Gewalt durchgesetzt werden”, warnte der Innenminister. „Von den in NRW lebenden Christen sind weniger als ein Prozent Fundamentalisten, die sich gegen unsere demokratischen Grundwerte stellen.”

In diesem Sinne: Vor dem Sprechen bitte das Gehirn einschalten!


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