Ahnungslose Politiker machen sich zum Sprachrohr der Kirchen

23. Februar 2010

Die folgende Meldung erinnert mich an ältere Filme (Edgar Wallace usw.), in der die Schurken ihre tumben Gehilfen aussenden, um ihre diabolischen Pläne auszuführen.

Die Schurken sind in diesem Fall die beiden christlichen Großkirchen, die tumben Gehilfen Jürgen Preuß und René Schneider von der SPD in Kamp-Lintfort.

Unter der Überschrift „Senkung der Einkommenssteuer: SPD fordert Ausgleich für Kirchen“ berichte die Niederrhein Zeitung, dass Preuß und Schneider „vor weiteren Senkungen der Einkommenssteuer zu Lasten der christlichen Kirchen“ warnen.

Für den Fall, dass erneut die Bemessungsgrundlage für die Kirchensteuer gesenkt werde, fordern sie deshalb einen finanziellen Ausgleich für die beiden Konfessionen.

Anmerkung: Was auf den Fotos der beiden in dem Artikel offensichtlich fehlt, sind die Fäden, mit denen sich die beiden Politiker von den Kirchen marionettenartig steuern lassen.

Denn zum wiederholten Mal: Die Kirchen könnten die Folgen von Steuersenkungen ganz einfach dadurch kompensieren, dass sie den Hebesatz für die Kirchensteuer aufkommensneutral anpassen. (Ausführlicher: hier.) Ohne Mehrbelastung für die Mitglieder.

Und wie soll denn bitteschön der geforderte „finanzielle Ausgleich für die beiden Konfessionen“ aussehen? Soll der etwa aus allgemeinen Steuermitteln bezahlt werden?

Update: E-Mail an Preuß und Schneider

Den Rest des Beitrags lesen »

Werbeanzeigen

%d Bloggern gefällt das: