„… dass man das jetzt nicht hinterfragt“: Religionsunterricht gegen Extremisten?

15. Dezember 2009

Gestern schrieb ich über Prof. Bülent Uçars Behauptung, mit einem bekenntnisorientierten islamischen Religionsunterricht ließe sich gegenüber Extremisten „überzeugend argumentieren“. Die beiden Artikel, auf die ich am Ende des Eintrags verlinkt habe, liefern weitere Beispiele für absurde Behauptungen, wie sie typisch sind für Theologen und Religions-Lobbyisten.

Ich will noch einmal hervorheben, dass den Muslimen in Deutschland natürlich das Recht auf einen bekenntnisorientierten Religionsunterricht und damit entsprechend der gängigen Praxis auch eine staatlich bezahlte Theologenausbildung zusteht. Es wäre mir lieber, es gäbe einen für alle verbindlichen Ethik- bzw. Lebenskundeunterricht wie in Berlin, und keine staatlich bezahlte Theologenausbildung. Solange dies aber der Fall ist, muss gleiches Recht für alle gelten.

Die Kritik an den folgenden Aussagen richtet sich auch nicht speziell gegen Prof. Uçar, sondern sie dienen lediglich als Beispiel – denn von katholischen oder evangelischen Theologen ist man genau dieselbe Sprache gewöhnt.

Der Artikel gliedert sich in vier Abschnitte:

  • Bekenntnisgebundener Unterricht überzeugender als „rein rationaler“ Unterricht?
  • Fundamentalisten nehmen auch die „Binnenperspektive“ ein
  • Keine Indoktrination?
  • „… dass man das jetzt nicht hinterfragt“

Also, los geht’s: Den Rest des Beitrags lesen »

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