Basteln mit Benedikt (2): Papstmütze (Pope Hat)

11. August 2011
Papstmütze zum Selberbasteln

Papstmütze zum Selberbasteln

Dieses Mal gibt’s was auf die (Papst-) Mütze, und zwar dieses schöne Logo von notwelcome.de. Die könnt Ihr mit minimalem Aufwand selber basteln, und zwar so:

  1. Bastelbogen auf zwei DIN A3-Bögen (Vorder- und Rückseite) ausdrucken (mit A3-Drucker)
    • Papier oder Karton, geht beides
    • auf 100% ausdrucken, nicht skalieren oder an den Druckbereich anpassen
    • es werden dann (bei den meisten Druckern) die Linien nicht bis an den unteren Rand gedruckt, das macht aber nichts
    • falls Ihr keinen A3-Drucker habt, könnt Ihr das PDF im Copyshop ausdrucken lassen
    • oder Ihr druckt den Bogen auf A4 aus und kopiert ihn dann mit einem Farbkopierer auf A3 hoch
  2. Vorder- und Rückseite der Mütze ausschneiden
    • Dabei darauf achten, dass bei der Vorderseite die beiden Klebefalze links und rechts nicht abgeschnitten werden — am äußeren Rand entlang schneiden
    • Die Unterkante des Papiers ist gleichzeitig die Unterkante der Mütze, es muss also nur oben und an den Seiten geschnitten werden
  3. Vorder- und Rückseite zusammenkleben
    • Klebefalze links und rechts umfalzen und die Rückseite der Mütze darauf festkleben
  4. Kopfumfang einstellen
    Die Mütze hat einen „Standard-Kopfumfang“ von 62 cm. Wenn das zu weit ist:
    • Mütze hinten vom unteren Rand her entlang der grauen Mittellinie einschneiden. Die Mütze kann dann hinten enger gemacht werden.
    • Mütze an den Kopfumfang anpassen und mit einer Heftklammer fixieren. (Die Enden der Heftklammer sollten außen sein, damit es nicht piekt.)

      Der Kopfumfang kann eingestellt werden und wird mit einer Heftklammer fixiert.

Fertig!

Wer sich eine Mütze mit eigenem Motiv basteln will, kann hier die Vorlage als PowerPoint 2010-Datei herunterladen.

PowerPoint-Vorlage für eigene Motive

Hier noch eine Version mit Ralf Königs Motiv (DerPapstKommt). Seid Euch aber darüber klar, dass dieses Motiv aus der Entfernung schwer zu erkennen ist. Mit dem „Popebusters“-Logo setzt Ihr ein klares Statement, das auch noch aus einiger Entfernung zu erkennen ist.

PDF mit Ralf Königs Motiv

Und hier noch eine Variante:

Achtung: Hier muss auch an der Unterkante geschnitten werden, da viele Drucker nicht ganz bis zum Rand drucken können.

Und noch eine:

Hier muss auch an der Unterkante der Vorderseite geschnitten werden.

P.S.: Echte Papstfans basteln sich natürlich auch eine Pope-Corn-Tüte und installieren sich den Pope-Song-Klingelton auf ihrem Handy.

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Basteln mit Benedikt (1): Pope Corn Tüte

10. August 2011

Skydaddy's Pope-Corn-Packung im klassischen Papstmützendesign zum Selberbasteln

Müde und hungrig vom Warten auf den Heiligen Vater? Ein kleiner Snack täte jetzt gut. Die Katholische Kirche legt bekanntlich Wert auf’s Detail, deshalb sollte man auch in kleinen Dingen der Würde des Anlasses gerecht werden. Deshalb präsentiert Euch Euer Skydaddy:

Die Pope-Corn-Tüte zum Papstbesuch im klassischen Papstmützendesign.

(Die Karikatur ist von Ralf König, ich hoffe, er hat nichts dagegen, dass ich die verwende.)

Den Bastelbogen gibt es hier als PDF und hier als PowerPoint 2010-Datei, falls jemand ein anderes Motiv einbauen will.

Anleitung:

  1. Das PDF auf A4-Papier (besser: festes Papier oder Karton) ausdrucken. (100%, keine Größenanpassung.)
  2. Umriss an den äußeren Linien entlang ausschneiden. (Am besten mit Lineal und einem scharfen Messer auf einer schnittfesten Unterlage.)
  3. Das ausgeschnittene Papier in der Mitte entlang der Linie falten.
  4. Die Tüte mit dem Bild nach außen an der Klebefalz (rechts) zusammenkleben.
  5. Pommes-Schachtel eines Restaurants Deiner Wahl hineinschieben, um die Tüte zu stabilisieren und mit einem Boden zu versehen.

In der Tüte befindet sich eine Pommes-Packung zur Stabilisierung und als Boden.

Fertig!

Skydaddy wünscht fröhliches Basteln und guten Appetit.

P.S.: Echte Papstfans installieren sich natürlich den Pope-Song-Klingelton auf ihrem Handy oder iPhone.


30. April zum Tag des Kirchenaustritts ausgerufen

28. April 2010

Die folgende Mitteilung gebe ich gerne weiter. Austreten kann ich nicht mehr… Für die Schweiz gibt es hier einen Generator, um einen Kirchenaustrittsbrief zu erzeugen.

(Wien 28.4.2010) Jahrzehntelanger Missbrauch von Kindern, systematische Vertuschung durch Bischöfe und den Papst und nun eine kirchliche Kommission, die die kirchlichen Vergehen aufklären will. Dies alles in einer Kirche, welche sich immer mehr vom Leben der Menschen entfernt hat, wie die weltfremde Sexualmoral beispielhaft aufzeigt. Angesichts der Missstände sind immer mehr Menschen mit der katholischen Kirche unzufrieden, setzen ein Zeichen und treten aus. Daher wird der 30. April in Österreich von einer Gruppe kirchenkritischer Bürgerinnen und Bürger zum Tag des Kirchenaustritts ausgerufen. „Austreten ist so einfach wie noch nie“, sagt DDr.Christian Fiala, Betreiber der Internet-Plattform www.meinkirchenaustritt.at. Die Plattform hat eine neues Formular für den Austritt ins Netz gestellt. Damit ist ein Austritt rasch und unkompliziert möglich.

Entscheiden Sie selbst wen sie unterstützen
Statt des vorgeschriebenen Kirchenbeitrages enscheiden immer mehr Menschen selbsständig wen Sie unterstützen. Dies kann die ‚Plattform Betroffener kirchlicher Gewalt’ sein, www.betroffen.at oder andere soziale Einrichtungen. Mit einer Umwidmung der Beträge, die bisher für die Institution der Kirche gezahlt wurden, können sie einen wichtigen Beitrag für das soziale Leben in diesem Land leisten.

Aufruf wird zur internationalen Bewegung
Deutschland und die Schweiz folgen nun auch dem Beispiel Österreichs, und werden ebenfalls einen Tag des Kirchenaustritts ausrufen. Die neue Austrittsbewegung hat auch auf Facebook eine Plattform mit rasch steigenden Mitgliederzahlen gefunden.

Warum gerade der 30. April?
Das Gesetz zum Kirchenbeitrag wurde am 1. Mai 1939 vom damaligen NS-Reichsstatthalter in Österreich in Kraft gesetzt. Basierend auf diesem Gesetz stellt der Staat den christlichen Kirchen auch heute noch seine Infrastruktur auf Kosten der Steuerzahler zur Verfügung, um Beiträge einzuheben. „Diese Vermischung untergräbt nicht nur die offizielle Trennung von Kirche und Staat, sondern erlaubt es der Kirche auch, entgegen den Bedürfnissen der Menschen zu agieren. Mit dem Kirchenaustritt haben die Menschen eine demokratische Möglichkeit dieses überholte System der Bevormundung zu ändern.“, so Fiala abschließend.

www.meinkirchenaustritt.at
www.kirchenaustritt.at

Rückfragen: DDr. Christian Fiala, +43/699-15973190


netzwerkB: Norbert Denef zu den Forderungen der Betroffenen (N24)

29. März 2010

netzwerkB.org


Sexueller Missbrauch: Die Opfer organisieren sich (SPIEGEL TV)

29. März 2010

netzwerkB: Netzwerk Betroffener von sexualisierter Gewalt (netwerkb.org)

SNAP: The Survivors Network of those Abused by Priests (snapnetwork.org)


Jetzt reden wir!

26. März 2010

Heimkinder-Demo in Berlin am 15. April 2010.

www.jetzt-reden-wir.org


Spendenkampagne für Rechtsbeistand

19. März 2010

Nachfolgend ein Spendenaufruf von Philipp Möller, dem ich mich voll anschließe. Gespendet werden kann über Helpedia.

Liebe Freunde und Bekannte,

im Dezember 2009 erschien im Brights-Blog Marburg ein Beitrag, der sich kritisch mit einem Bischof und dessen Umgang mit einem einige Jahre zurückliegenden Fall von sexuellem Missbrauch durch einen Geistlichen in seiner Diözese auseinandersetzte.

Im Februar 2010 wurde dem Betreiber des Blogs per Einstweiliger Verfügung eine Passage untersagt, in der die Auffassung vertreten wird, der Bischof habe eine gerichtliche Empfehlung ignoriert. Mehr Informationen dazu gibt’s beim Humanistischen Pressedienst.

Der Betreiber des Brights-Blog Marburg hat etwa 1.500 Euro für Anwalts- und Gerichtsgebühren aufwenden müssen. Nun möchte ich mit Hilfe des Alibri-Verlags, der Giordano Bruno Stiftung, des Humanistischen Pressedienstes und vielen weiteren Mitstreitern Geld einsammeln, um den Blogger bei der Begleichung der ihm entstandenen Kosten zu helfen.

Beim Erreichen des ersten Spendenziels in Höhe von 500 Euro werden wir das Ziel um jeweils 500 Euro anheben, bis wir die Summe von 1.500 Euro möglichst beisammen haben.

Sollte sogar noch mehr Geld als benötigt eingehen, wird der Überschuss als Grundstock für einen zukünftigen Solidaritätsfonds zur Verteidigung der Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheit verwendet.

Vielen Dank im Voraus,

Philipp Möller

im Namen des Alibri Verlags, der Giordano Bruno Stiftung und des humanistischen Pressedientes

Falls Ihr nun Euren Skydaddy auf der Liste der Spender sucht – ich habe bereits vor der Einrichtung der Helpedia-Aktion direkt auf das Konto der Giordano-Bruno-Stiftung gespendet. Ich wiederhole das Konto hier noch mal, falls jemand Schwierigkeiten bei Helpedia hat:

Spendenkonto der Giordano Bruno Stiftung:

Konto: 25 95 700 00
BLZ: 500 400 00
Commerzbank Frankfurt/Höchst
Vermerk: Solidaritätsaktion Brights Marburg

Die obigen Infos habe ich aus diesem Artikel – nur, dass ihr wisst, dass ich nicht meine eigene Bankverbindung angegeben habe 😉

Natürlich sollte vorzugsweise über Helpedia gespendet werden – Müller und Konsorten sollen ja sehen, dass sie mit ihren Abmahnungen oder dergleichen nur eine Solidarisierung bewirken.

Das ist für mich auch der Hauptvorteil der Aktion: Die Gegenseite soll wissen, dass wir durchaus die Möglichkeit haben, uns professionell gegen juristische Attacken zu wehren.

Deshalb hoffe ich (auch im eigenen Interesse…), dass bei der Aktion ein Überschuss zustandekommt, der für künftige Auseinandersetzungen kurzfristig zur Verfügung steht.


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