*schnauf*: Fridolin Keck dementiert ALLES!

19. Juli 2010

Wer zweieinhalb Minuten Zeit zu verschwenden hat, der kann sich das nichtssagende Video von Generalvikar Dr. Fridolin Keck auf dem YouTube-Kanal des Erzbistums Freiburg (Abonnenten: 63; zum Vergleich: Ketzerpodcast: 49 Abonnenten) anschauen – und -hören:

Der schwer atmende Generalvikar, dessen Auftritt Erinnerungen an Padre Benedetto hervorruft, erklärt, die Vorwürfe seien „weder neu, noch gerechtfertigt“. Ich glaube gerne, dass Dr. Keck bereits früher von dem Geständnis des Täters 1992 wusste, oder davon, dass der damalige Personalreferent Zollitsch 1995 festlegte, die Gemeinde Oberharmersbach nicht über wesentliche Details des Missbrauchsskandals zu informieren. Für die Öffentlichkeit dürften diese Enthüllungen jedoch neu sein, da Erzbischof Zollitsch, Dr. Keck und die übrigen Verantwortlichen im Freiburger Ordinariat bisher davon abgesehen hatten, die Öffentlichkeit darüber in Kenntnis zu setzen, und stattdessen falsche Informationen verbeiteten.

Armer Fridolin Keck! Wer sich die Mühe macht, auf dem YouTube-Kanal des Erzbistums die Informationen zu seinem Video (weiße Schrift auf hellgrauem Grund) mit dem Cursor einzufärben, erfährt: Erzbischof Zollitsch hält sich derzeit im Ausland auf, Keck muss stattdessen seinen Kopf hinhalten ihn stattdessen vertreten.

Aber Dr. Keck wird sich freuen, dass ich seinen Aufruf zur Vorbeugung befolge: Er rät zu einer „Kultur des aufmerksamen Hinschauens“. Ich werde beim Erzbistum Freiburg auch weiterhin aufmerksam hinschauen – insbesondere bei den Erklärungen des Ordinariats zu Missbrauchsfällen.


Manchmal haben Waisen…

17. April 2010

Audio-Datei (m4a) hier.

Manchmal haben Waisen…

In Schrobenhausen sprach er mich an,
er war gebräunt und er roch nach Wein.

Er sagte „Junge, hör mir zu,
du gottverdammtes Atheistenschwein!

Frau Käßmann im Phaeton war der gerechte Lohn
für die sexuelle Revolution.

Doch bei uns Prälaten gibt’s zwischen Worten und Taten
einen Unterschied der ganz gewaltig klafft.“

Und was ich dann hörte,
was mich total empörte,
es wiederzugeben fehlt mir fast die Kraft:

Er sagte:

„Manchmal, aber nur manchmal,
haben Waisen ein kleines bisschen Haue gern.“


Mr. Deity: Jesus schmeißt hin

13. April 2010

Jesus: Du bist ein eifersüchtiger, kleinlicher, ungerechter, nachtragender, rachsüchtiger, größenwahnsinniger Tyrann!

Mr. Deity: Und?

Jesus: Und launisch, und boshaft, und…

Link zur Folge.


Leugnen statt Reue – Kirche gegen Missbrauchsopfer (Frontal21)

1. April 2010

Ketzerpodcast: Neue Ausschnitte bei YouTube

30. März 2010

Es sind jetzt wieder Ausschnitte der neuesten Folge auf dem YouTube-Kanal des Ketzerpodcasts, und zwar zu folgenden Themen:

  • Vertuschung und Meldepflicht (1:28)
    Bischof Ackermann gesteht ein, dass vertuscht worden ist. Die bayerischen Bischöfe fordern eine Meldepflicht bei sexuellem Missbrauch.
  • Falsche Tatsachenbehauptungen (1:45)
    Wer stellt falsche Tatsachenbehauptungen auf – die Bundesjustizministerin oder die katholische Kirche?
  • Leid-Linien 1: Gewerkschaft der Polizei kritisiert die Leitlinien der Kirche (9:45)
    Leid-Linien 2 – Die Kirche spielt auf Zeit (2:37)
    Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) kritisiert das Vorgehen der katholischen Kirche bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch. In ihrer Mitgliederzeitschrift findet sich im April ein vierseitiger Artikel mit dem Titel „Die Leid-Linien der katholischen Kirche“, in dem der Verfasser, Peter Jamin, der Kirche vorwarf, die Strafverfolgungsbehörden zu behindern und auf Zeit zu spielen.
  • Zollitsch unter Beschuss 1 (9:44)
    Report Mainz und die Badische Zeitung berichtete, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, habe in den 90er Jahren als Personalreferent des Bistums Freiburg einen der Pädophilie verdächtigten Priester in den Ruhestand versetzt, ohne die Strafverfolgungsbehörden einzuschalten. Das Bistum reagierte mit einem Dementi, das exakt den gleichen Sachverhalt wiedergab. Außerdem wurde – offenbar wurde kurzfristig eine Arbeitsgruppe zur Untersuchung von Fällen von sexuellem Missbrauch – auch die Vergangenheit betreffend – eingesetzt
  • Zollitsch unter Beschuss 2: Der Knackpunkt (1:19)
    Matthias erläutert, weshalb Zollitschs damaliges Verhalten Fragen aufwirft.
  • Keine Kontrollinstanz (1:47)
    Die katholische Kirche verfügt zwar über Leitlinien zum Vorgehen bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch – die Einhaltung dieser Regeln wird allerdings nicht kontrolliert.
    Trotzdem gut, dass Gott nicht strafend eingreift.
  • Hirtenbrief: belangloses Geschwätz (3:18)
    Der Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. zum Missbrauchsskandal in Irland.
    Peinlich und schwer zu ertragen.
  • Hirtenbrief: Bezug zur deutschen Kirche (2:15)
    Angeblich soll der Hirtenbrief von Papst Benedikt XVI. zum Missbrauchsskandal in Irland ja auch für Deutschland gelten.
    Ausgerechnet da, wo der Papst zur Überprüfung der kirchlichen Richtlinien aufruft, wendet er sich allerdings ausdrücklich an die Kirche in Irland.
  • Hirtenbrief: Deutliche Worte? (2:12)
    Es war zu hören, der Papst habe in seinem Hirtenbrief zum Missbrauchsskandal in Irland „deutliche Worte“ gebraucht.
    Matthias zeigt anhand Ratzingers Äußerungen zu Homosexualität, wie es klingt, wenn der Papst wirklich deutliche Worte findet.
  • Atheisten ohne moralische Maßstäbe? (0:30)
    Nach Monaten erklärte das Oberhaupt der Katholiken den Gläubigen in seinem Hirtenbrief, dass sexueller Missbrauch eindeutig als Verbrechen zu verurteilen ist.
    Da wären die Podcast-Ketzer nie drauf gekommen.
  • Kirchenaustritte und schwindendes Vertrauen in die Kirche (4:09)
    In Österreich haben die Kirchenaustritte in Folge des Missbrauchsskandals deutlich zugenommen. Wie ist die Entwicklung in Deutschland einzuschätzen?
    Einer Umfrage zufolge sollen nur 10% der Bevölkerung meinen, die Kirche täte genug zur Aufklärung der sexuellen Missbrauchsfälle. Wenn das so bleibt – wer soll dann noch seine Kinder in katholische Einrichtungen schicken?
  • Kindergärtnerinnen werden entlassen, Priester versetzt (1:51)
    Die katholische Kirche hat eigentümliche Maßstäbe: Einer Kindergärtnerin, die unehelich mit ihrem Partner zusammenlebt, droht die Kündigung, während pädosexuelle Priester lediglich versetzt werden.
  • Sammelklagen wegen sexuellen Missbrauchs gegen die Kirche (3:19)
    In Österreich und den USA sollen Sammelklagen gegen einzelne Bischöfe bzw. die katholische Kirche wegen Vertuschung von sexuellen Missbrauchsfällen vorbereitet werden.
  • SPIEGEL-Statistik: Die Liste des Schreckens (2:02)
    DER SPIEGEL veröffentlichte eine „Liste des Schreckens“ – eine Auflistung von Missbrauchsfällen in Deutschland.
    Der offene Brief eines Opfers zeigt, wie diese Statistik von der Kirchenseite geschönt wird.

Die Blasphemiker Live!

27. März 2010

Am 28.03.2010 um 20:00 Uhr (MESZ) ist es soweit. „Die Blasphemiker“ senden das erste Mal LIVE. Sie können sogar in die Livesendung via Skype anrufen. Wie das alles genau funktioniert, finden Sieauf der Blasphemiker-Website unter Stream oder unter diesem Link.


Jetzt reden wir!

26. März 2010

Heimkinder-Demo in Berlin am 15. April 2010.

www.jetzt-reden-wir.org


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