Päpstliches Geheimnis: Wenig Raum für Meldung an die Staatsanwaltschaft

Letzten Dienstag brachte DER TAGESSPIEGEL einen Artikel („Die Verliese des Vatikan“) des italienischen Philosophen und Journalisten Paolo Flores d’Arcais, in dem dieser den Päpsten Benedikt XVI. und Johannes Paul II. vorwirft, die Aufklärung von Missbrauchsfällen verhindert zu haben. Dabei bezieht sich d’Arcais auf eine Vorschrift des Vatikans zum „päpstlichen Geheimnis“, das bei kathpedia auf Deutsch einsehbar ist.

Es zeigt sich, dass – entgegen den Behauptungen der Kirche – das „päpstliche Geheimnis“, gelinde gesagt, kaum Spielraum lässt, um Missbrauchsfälle den Strafverfolgungsbehörden zu melden.

Meine Betrachtungen hierzu hat heute der hpd veröffentlicht: „Kein höheres Gut“: Die Päpstliche Geheimhaltung.

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