Peinliche Prälaten (1): Georg Ratzinger

Papstbruder und Ehrenprälat Georg Ratzinger, dreißig Jahre lang Domkapellmeister bei den Regensburger Domspatzen, hat die Opfer der körperlichen Misshandlungen dort um Verzeihung gebeten und eingeräumt, bis zum gesetzlichen Verbot der körperlichen Züchtigung 1980 auch selber Kinder geohrfeigt zu haben. (domradio.de)

Die Ohrfeigen will ich G. Ratzinger nicht zum Vorwurf machen, damals waren „normale“ Ohrfeigen halt noch gang und gäbe.

Aber die folgende Aussage lässt sich wohl nur als peinlich bezeichnen:

„Ich war dann froh, als 1980 körperliche Züchtigungen vom Gesetzgeber ganz verboten wurden”, sagte der Bruder von Papst Benedikt XVI. der “Passauer Neuen Presse“ An diese Maßgabe habe er sich „striktissime“ gehalten und war nach dem Verbot “innerlich erleichtert.“ [WELT]

Wenn er so froh war, als die Ohrfeigen endlich verboten wurden, warum hat er nicht schon früher damit aufgehört?

Vielleicht, weil die Bibel das Schlagen von Kindern ausdrücklich anordnet?

Sprüche 13,24: “Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn beizeiten.”

Wieder so ein Beispiel, wo die heutigen Gesetze weitaus ethischer sind als die Bibel.

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