Henry Tesch und die rätselhafte Zusammenarbeit

Während es auf dem Flyer zum Bibelwettbewerb 2010 in Mecklenburg-Vorpommern heißt, dieser fände „in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bibel und Kultur Stuttgart“ statt, erhielt ich von der Stiftung die Auskunft, der Wettbewerb fände „ohne Beteiligung der Stiftung Bibel und Kultur“ statt.

Gestern bin ich – mit einigen Gebetsraum-Fotos – in Deutschland angekommen, und es warteten (u.a.) schon die „Anti-Ferkelbuch-CD“ und eine E-Mail vom Vorstand der Stiftung Bibel und Kultur auf mich.

Die Stiftung Bibel und Kultur hatte ich angemailt, weil es in dem Flyer zum Bibelwettbewerb 2010 „Voll das Leben“ in Mecklenburg-Vorpommern heißt, dieser Wettbewerb fände „in Zusammenarbeit mit der Stiftung Bibel und Kultur Stuttgart“ statt. Das Logo der Stiftung ist außerdem auf dem Flyer abgebildet (unten, Mitte):

Der Vorstand der Stiftung, Dr. Jan-A. Bühner, teilte mir allerdings mit, „der Wettbewerb in Meck.-Pomm findet ohne Beteiligung der Stiftung Bibel und Kultur statt.“ Diese Information ist erst einmal glaubhaft, da auf der Website der Stiftung unter dem Thema „Schüler- und Jugendwettbewerb“ nicht auf den Bibelwettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern hingewiesen wird. (Stattdessen gibt es Informationen zum Bibelwettbewerb im Saarland, bei dem Ministerpräsident Peter Müller (CDU) die Schirmherrschaft hat. Im Gegensatz zu dem Wettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern, wo die Anmeldung und Abgabe der Wettbewerbsbeiträge beim Bildungsministerium erfolgt, sind bei dem Wettbewerb im Saarland Adressen kirchliche Adressen angegeben.)

Damit stellt sich natürlich die Frage, weshalb bei dem Bibelwettbewerb in Mecklenburg-Vorpommern eine Zusammenarbeit mit der Stiftung Bibel und Kultur erwähnt wird und deren Logo auf dem Flyer abgebildet ist. Diese Frage habe ich gestern nachmittag an das Bildungsministerium gemailt. Es hatte noch keine Zeit zu antworten. Da ich aber auf meine erste Mail bezüglich des Wettbewerbs nach zwei vollen Tagen noch nicht mal eine Eingangsbestätigung erhalten habe und es ja durchaus interessant ist, falls das Bildungsministerium auf nichtexistente Zusammenarbeiten hinweist, hier schon einmal die Info.

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